Ein Kind, das die Welt verändert!

Superintendent Hans-Georg Meyer-ten Thoren - Weihnachten 2015


Superintendent Hans-Georg Meyer-ten Thoren

Superintendent Hans-Georg Meyer-ten Thoren

Weihnachten feiern wir Christen, dass Gott in einem Kind zur Welt gekommen ist, das unsere Welt verändert hat.

In der Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit eines Neugeborenen strahlt eine andere Welt auf, die Menschen bis heute sehnsüchtig erwarten. Eine Welt ohne Krieg und Hass, eine Welt ohne Hunger und Unterdrückung, eine Welt, in der Kinder behütet groß werden können, eine Welt ohne Angst und Terror, in der Menschen nicht ihre Heimat verlassen müssen.

 

Wenn das nicht nur eine nette Geschichte bleiben soll, dann muss sie konkret werden. Spürbar. Auch heute noch. Nicht nur an Weihnachten, sondern immer wieder.

Dazu braucht es Menschen. Menschen, die sich anrühren und bewegen lassen. Vielleicht will Gott ja immer wieder Mensch werden. Und wie sonst könnte das geschehen, wenn nicht in uns? Denn Gott bringt uns so in Kontakt mit der wertvollsten Gabe, die uns als Menschen auszeichnet: uns so zu lieben, wie wir sind, und diese Liebe auch an andere weiterzugeben.

 

Gott hat das Kleine und Unscheinbare, das Hilflose und Schwache gewählt, um bei uns Menschen zu sein. In ihnen, die keine Größe, keine Macht und keinen Einfluss haben, sondern auf die Hilfe und das Engagement anderer angewiesen sind, begegnet er uns. Und dafür können wir jetzt zeichenhaft etwas tun, aber auch das ganze Jahr über mit denen, die uns ganz nah sind in der Familie, als Freunde und Kollegen.

Oder eben auch ganz fern sind, weil sie z.B. in diesem Jahr vor Gewalt und Krieg in unser Land fliehen mussten. Begegnen wir ihnen mit offenen Herzen, mit Anteilnahme an ihrem Schicksal und mit tatkräftigen, unterstützenden Händen.

 

Dann wird es Weihnachten bei ihnen und bei uns. Das Kind in der Krippe macht in unüberbietbarer Weise deutlich, wo sich Gott in dieser Welt sieht, wohin er gehört, wo er gebraucht und erkannt wird, nämlich dort, wo Menschen in Angst und Dunkelheit leben und auf Rettung hoffen.

Weihnachten ist eine Hoffnungsgeschichte. An Weihnachten feiern wir diese Geschichte, teilen sie miteinander, weiten unseren Horizont und schöpfen neue Hoffnung, weil unser Retter und Heiland in dieser Nacht geboren wurde.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.
Ihr Superintendent Hannes Meyer-ten Thoren


Detail
Bild eines Chores
Musik im Kirchenkreis
Rat und Hilfe - Diakonie im Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte
Diakonie im Kirchenkreis
Besucher aus den Partnergemeinden in Südafrika zu Gast im Kirchenkreis
Partnerschaften
Zeitungskopf Stellenangebote im Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte
Offene Stellen im Kirchenkreis
500 Jahre Reformation - Region Osnabrück
500 Jahre Reformation Osnabrück
Eindrücke aus dem Kirchenkreis
  • Partnerschaftsgottesdienst
    Partnerschaftsgottesdienst
  • Open Air Gottesdienst
    Open Air Gottesdienst
  • Altarbereich
    Altarbereich
  • Taufbecken
    Taufbecken