Spendenaktionen im Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte

Auszeichnung für Spendenkampagne Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Laer/Glandorf erhält Fundraising-Preis der Landeskirche Hannovers für die Kampagne „Ein Herz für unsere Kirche!“

Preisübergabe an die Gemeinde Bad Laer/Glandorf in der Stiftskirche des Stephanstifts Hannover: (vrnl) Laudatorin Becky Ann Gilbert (Deutscher Fundraising Verband e.V.), Pastor Reinhard Keding, Andreas Gäbel, Carola Scholz (beide FR-Team der Gemeinde), Do
Preisübergabe an die Gemeinde Bad Laer/Glandorf in der Stiftskirche des Stephanstifts Hannover: (vrnl) Laudatorin Becky Ann Gilbert (Deutscher Fundraising Verband e.V.), Pastor Reinhard Keding, Andreas Gäbel, Carola Scholz (beide FR-Team der Gemeinde), Dorle Keding, Gustav Kriener (Fundraiser Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte), Foto: Isabell Massel

„Damit haben wir ganz bestimmt nicht gerechnet“, ist Pastor Reinhard Keding immer noch erstaunt über den mit 2000 Euro dotierten Fundraising-Preis, der am Samstag den 28.6.2014 in Hannover übergeben wurde. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung hat die Kirchengemeinde den „Konzeptpreis der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers“ erhalten – für ihre Spendenkampagne „Ein Herz für unsere Kirche“. Zwei Jahre lang hatten Ehren- und Hauptamtliche der Gemeinde kleine und große Spenden für die dringend notwendige Renovierung der Kirche und des Gemeindehauses gesammelt und dabei langen Atem bewiesen. Ostern 2013 konnten sie Erfolg vermelden: Die notwendigen 50.000 Euro waren von vielen treuen Bad Laerer und Glandorfer Bürgerinnen und Bürgern gespendet worden.

„Anderthalb Jahre nach dem erfolgreichen Ende der Kampagne noch diesen Preis zu erhalten, ist für uns eine weitere Anerkennung unserer Arbeit“ freut sich Carola Scholz aus dem Fundraising-Team der Kirchengemeinde.

Die Juroren des Preises in Hannover, allesamt professionelle Fundraiser aus ganz Europa, prämierten die Kampagne unter anderem deshalb, weil sie neben dem Erfolg auch von dem Konzept der Kampagne beeindruckt waren: Zwei Jahre dabei bleiben, immer wieder erinnern und auf die Kampagne aufmerksam machen und dabei die unterschiedlichsten Elemente des Spendensammeln einzusetzen, war für die Juroren ausschlaggebend.

„Wir möchten die Preisvergabe vor allem dafür nutzen, uns noch einmal von Herzen bei allen Spenderinnen und Spendern in Bad Laer/Glandorf und Umgebung zu bedanken – Ihnen allen gebührt dieser Preis“, betont Pastor Keding.

Andreas Gäbel, Mitglied des Fundraising-Teams der Gemeinde, sieht in der Preisverleihung einen zusätzlichen Motivationsschub für die kommende Arbeit, „denn Fundraising bringt neben dem Erfolg auch eine ganze Menge Freude!“

1000 Euro für die Entspannung im Grünen

Die Geschäftsführer des Diakoniewerkes, Gerhard Töller und Sabine Weber, sowie Einrichtungsleiterin Christiane von Burstin (v.li.) nahmen eine Spende über 1.000 Euro für den Erlebnisgarten in Empfang. Übergeber waren Diakoniepastorin Doris Schmidtke und A
Die Geschäftsführer des Diakoniewerkes, Gerhard Töller und Sabine Weber, Einrichtungsleiterin Christiane von Burstin (v.li.), Diakoniepastorin Doris Schmidtke und Arne Schipper, Beirat Diakoniestiftung Georgsmarienhütte.

Diakoniestiftung unterstützt den Erlebnisgarten

Ein Erlebnisgarten beflügelt alle Sinne, er ist ein Paradies für alle Generationen und ein sicherer Ort im Grünen für an Demenz erkrankte Menschen, kurz: Er ist ein absolutes „Plus“ für ein Alten- und  Pflegeheim wie das Haus am Lechtenbrink in Jeggen. Mit 1000 Euro unterstützen die Spender der Diakoniestiftung Georgsmarienhütte diese Vergnügen im Grünen.
So ein grünes Bonbon ist nur durch viele Gönner zu erreichen. In der Diakonie-Senioreneinrichtung in Jeggen war das zuerst der Förderverein der Einrichtung und jetzt die Diakoniestiftung Georgsmarienhütte. Auslöser war die Amtseinführung von Doris Schmidtke zur Diakoniepastorin. An Stelle von Geschenken bat die Pastorin, die zugleich Vorsitzende der Evangelischen Pflegepartner Jeggen ist, um Spenden für die Diakoniestiftung Georgsmarienhütte. Dabei kamen  485 Euro zusammen. Aus den Mitteln der Diakoniestiftung wurde auf 1.000 Euro aufgestockt, so dass Doris Schmidtke und Pastor Arne Schipper, Beiratsvorsitzender der Diakoniestiftung, den runden Betrag gleich an  Einrichtungsleiterin Christiane von Burstin weitergeben konnten. Es war die letzte Zuwendung aus den Mitteln der Diakoniestiftung Georgsmarienhütte, teilte Doris Schmidtke mit. Denn Anfang des Jahres hatte der Kirchenkreis Georgsmarienhütte im Zuge der Kirchenkreisneuordnung im Osnabrücker Land mit dem Kirchenkreis Melle fusioniert. Die Diakoniestiftungen beider Kirchenkreise wurden Anfang Juli zur selbstständigen Diakoniestiftung Osnabrücker Land zusammengeführt. Die neue Stiftung verfügt jetzt über ein Kapital von knapp 500.000 Euro.
Über einen Verwendungszeck für die 1.000-Euro-Spende brauchte Christiane von Burstin nicht lange nachzudenken. Der Erlebnisgarten soll einen Quellstein erhalten und der sanft fließende Wasserlauf dann für weitere Sinneserlebnisse sorgen.

Geschafft!

Bedanken sich bei ihren Spendern für 50.000 Euro: (vlnr.) Andreas Gäbel, Carola Scholz, Pastor Reinhard Keding, Dirk Stratmann. Es fehlt Dr. Rolf Westheider, Foto: G. Kriener
Bedanken sich bei ihren Spendern für 50.000 Euro: (vlnr.) Andreas Gäbel, Carola Scholz, Pastor Reinhard Keding, Dirk Stratmann. Es fehlt Dr. Rolf Westheider, Foto: G. Kriener

50.000 Euro Spenden für Kirchenrenovierung sind frühzeitig erreicht. Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Laer bedankt sich bei allen Spendern

Bad Laer, 26. Februar 2013: „Die Unterstützung unserer Spender ist großartig: Eigentlich hofften wir, Ostern das Spendenziel zu erreichen – jetzt sind wir bereits einen Monat zuvor so weit“, verkündet Pastor Reinhard Keding frohgemut.
Vor genau zwei Jahren hatte alles mit einem Gottesdienst am Ostermontag begonnen: Pastor und Kirchenvorsteher luden die Gemeinde ein und baten sie, für die Renovierung von Kirche und Gemeindehaus zu spenden. Die Spendenkampagne „Ein Herz für unsere Kirche!“ war geboren und sollte in den nächsten zwei Jahren die notwendigen 50000 Euro an Spenden einbringen. Fortan wurden die Gemeindeglieder mit Spendenbriefen, über Kollekten und auf den Gemeindefesten um Unterstützung gebeten. Und viele, sehr viele Menschen zeigten „Ein Herz für ihre Kirche“. „Der örtliche Einzelhandel hat wochen-, zum Teil monatelang unsere Spendendosen in Kirchenform aufgestellt!“ weiß Carola Scholz aus dem Fundraising-Team der Kirchengemeinde zu berichten. „Manche haben sie auch mit nach Hause genommen und uns erst zurückgebracht, als sie randvoll waren“, ergänzt Dr. Rolf Westheider. „Weitere Spenden kamen von Hochzeitspaaren oder wurden auf Beerdigungen gesammelt. Unternehmen aus der Region und Großspender haben uns ebenfalls ansehnlich unterstützt“, schildert Dirk Stratmann, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, den Verlauf der Spendenaktion.Andreas Gäbel, ebenfalls aus dem Fundraising-Team, schildert noch mehr Einzelheiten: „Bei mehr als 500 Einzelspenden kommen wir auf eine Durchschnittsspende von ca. 100 Euro. Das Spektrum reicht von 5 Euro bis 3000 Euro. Unter den Spenderinnen und Spendern sind Konfirmanden und Seniorinnen. Das zeigt, wie breit die Unterstützung für unser Anliegen ist.“
Als besonderen Dank für alle Unterstützer lädt die Kirchengemeinde zum Ostermontag zu einem Frühstücksgottesdienst in die Dreifaltigkeitskirche ein. „Jetzt sind wir an der Reihe, den Tisch zu decken und zum Abschluss der Spendenkampagne für eine kleine `Danke-Überraschung´ zu sorgen…“, macht Pastor Keding Geschmack auf den Ostermontagsgottesdienst um 11 Uhr. Außerdem weißt der Pastor darauf hin, dass alle Spenden, die weiterhin eingehen, in einen speziellen Fonds gelangen, der dafür garantiert, dass die Mittel ausschließlich für zukünftige Renovierungsarbeiten eingesetzt werden.

Spenden bitte auf das Spendenkonto:
Ev.-luth. Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte
Kto.-Nr 300 006 718
BLZ  520 604 10 bei der Ev. Kreditgenossenschaft
Stichwort: Ein Herz für unsere Kirche

Neue Währung für Gemeinde Hagen

Sie freuen sich über die neue Währung: Pastor Wagner, Frau Hirsch, Frau Schmidt und Herr Klöver (alle Kirchenvorstände), Foto: G. Kriener
Sie freuen sich über die neue Währung: Pastor Wagner, Frau Hirsch, Frau Schmidt und Herr Klöver (alle Kirchenvorstände), Foto: G. Kriener

Ev.-luth. Kirchengemeinde führt „Melanchthon-Taler“ ein

Die Pastoren Andrea Heßling und Stefan Wagner und der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Kirchengemeinde Hagen freuen sich, den neuen „Melanchthon-Taler“ vorzustellen. Anstelle der bisherigen Ortskirchensteuer ist der „Melanchthon-Taler“ eine freiwillige Gabe der Gemeindemitglieder. „Wir möchten mit der neuen Währung einerseits die gute Tradition des Gebens aufnehmen, andererseits unseren Gemeindegliedern überlassen, ob und wie viel sie ihrer Kirchengemeinde zu treuen Händen anvertrauen“, betont Pastor Wagner. Andrea Schmidt vom Kirchenvorstand der Gemeinde gibt ihrer Hoffnung Ausdruck, „dass wir mit der neuen Form der Spendenwerbung keine geringeren Einnahmen erzielen, als zu Zeiten der Ortskirchensteuer!“ In einem persönlichen Adventsbrief an alle Gemeindemitglieder wird der Melanchthon-Taler vorgestellt und unter anderem um die dringend nötigen Spenden für die Arbeit der Kirchengemeinde gebeten. „Jetzt kommt es darauf an, dass alle aus der Gemeinde mitmachen und freiwillig spenden!“ so Pastorin Heßling. Denn die Unterstützung der einzelnen Gemeindeglieder sei aufgrund der kontinuierlich zurückgehenden Zuwendungen der Landeskirche mittlerweile unerlässlich.

Gemeinde Hasbergen sagt Danke für "Spendenstühle"

Präsentieren den ersten neuen „Spendenstuhl“ im frisch gebauten Gemeindezentrum: Kirchenvorsteher Driemeyer, Pastorin Beisel, Pastor Schwegmann-Beisel, Foto: G. Kriener
Präsentieren den ersten neuen „Spendenstuhl“ im frisch gebauten Gemeindezentrum: Kirchenvorsteher Driemeyer, Pastorin Beisel, Pastor Schwegmann-Beisel, Foto: G. Kriener

„Super, wir haben mit viel Beteiligung gerechnet, aber dass wir alle Stühle fürs Gemeindehaus über Spenden finanziert kriegen, hat uns dann doch sehr, sehr positiv überrascht!“ gibt Pastor Schwegmann-Beisel seiner Freude Ausdruck. Im Mai hatte die Ev.-luth. Christuskirchengemeinde Hasbergen ihre Gemeindemitglieder in einem Brief um Unterstützung gebeten. Ziel war es, 110 Stühle fürs neu errichtete Gemeindehaus zu finanzieren - 150 Euro kostet so ein Stuhl. „Damit alle bei uns Platz finden und auch gerne Platz nehmen, haben wir die Spendenkampagne entwickelt“, so Schwegmann-Beisel weiter. Die Gemeinde hat bis zum ersten Advent insgesamt 17.000 Euro gespendet. Pastorin Beisel pflichtet bei: „Ganze Familien haben sich pro Nase einen Stuhl `erspendet´ - das zeigt die große und tolle Unterstützung durch unsere Mitglieder! Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern.“ Formschön und bequem scheint das neue Stuhlmodell auch zu sein, wie eine erste Sitzprobe durch die Pastoren und den Kirchenvorstand ergeben hat.

Der Pastor geht, die Stiftung bleibt...

Foto: Gustav Kriener
Foto: Gustav Kriener

Pastor Frieder Marahrens (links) und Kuratoriumsvorsitzender Gert Lehker freuen sich über 10.000 Euro für die Petrus-Stiftung Osnabrück. Zu seiner Verabschiedung im Juli hatte der Pastor der Ev.-luth. Petrusgemeinde Gretesch – Lüstringen – Darum um Spenden für die Stiftung der Kirchengemeinde gebeten. Die Petrus-Stiftung war vor fünf Jahren gegründet worden, um die diakonische Arbeit im Stadtteil nachhaltig zu unterstützen – für Frieder Marahrens und Gert Lehker eine Herzensangelegenheit. Jetzt ist das Ergebnis der Sammlung amtlich: Die 10.000 Euro kommen dem Vermögensstock der Stiftung zu Gute - dafür bedanken sich der scheidende Pastor Marahrens und Gert Lehker bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich.

Die Kirche als Spardose

Das Ehepaar Stiewe aus Bad Laer übergibt Pastor Keding (Mitte) die prallgefüllte "Spendenkirche"
Das Ehepaar Stiewe aus Bad Laer übergibt Pastor Keding (Mitte) die prallgefüllte "Spendenkirche"

Ungewöhnliche Spendenaktion sucht Nachahmer

Nur drei Monate hat es gedauert, da war die Kirche bis unter das Dach gefüllt. Das Ehepaar Stiewe hatte Ostern, zu Beginn der Spendenaktion „Ein Herz für unsere Kirche“, eine von zahlreichen Sammeldosen in Form einer Kirche mit nach Hause genommen.

„Egal ob beim Grillfest, der Geburtstagsparty oder am Arbeitsplatz wurde für unsere Aktion kräftig die Werbe- und Spendentrommel gerührt“, beschreibt Gabriele Reder-Stiewe ihren Einsatz für die kirchliche Spendenkampagne. Auch Teile des Taschengeldes und des Wechselgeldes nach dem Einkauf wanderten konsequent in die „Kirchenspardose“.

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Laer hatte die Spendenaktion „Ein Herz für unsere Kirche!“ Ostern gestartet, um die dringend notwendige Renovierung von Kirche und Gemeindezentrum zu finanzieren. Neben der Instandsetzung sollen zusätzliche Angebote entstehen, die allen Menschen aus der Kommune zu Gute kommen. Die Gemeinde benötigt in knapp zwei Jahren insgesamt 50.000 Euro und entwickelte die Spendenaktion mit vielen phantasiereichen Ideen wie zum Beispiel der Kirchenspardose.

Das Ehepaar Striewe übergab jetzt Pastor Reinhard Keding die stolze Summe von 1111,11 Euro. Pastor Keding bedankte sich herzlich für die Gaben: „Es ist für unsere Gemeinde sehr schön mit zu erleben, dass die Aktion so viel positive Resonanz und ansehnliche Spendenergebnisse erzielt.“ Keding schilderte, dass an der Produktion der ungewöhnlichen Sammeldose viele Hände beteiligt waren: „Unsere Konfirmanden haben das Falten und die KiTa-Kinder das Bemalen und Bekleben übernommen – so ist jede Kirchenspardose ein Unikat!“
Das Ehepaar Stiewe hatte soviel Spaß an der Aktion, dass sie gleich eine neue Spardose mit nach Hause nahmen…

Kirchenspendendosen erhalten Sie im Gemeindebüro, Martin-Luther-Str. 1, T: 05424-8391.

Spenden werden erbeten auf das Spendenkonto:
Ev.-luth. Kirchenkreis Georgsmarienhütte
Kto.-Nr: 300006718
BLZ 520 604 10
Ev. Kreditgenossenschaft
Stichwort: Ein Herz für unsere Kirche

Ein Herz für unsere Kirche!

Möchten Unterstützer für die Kampagne „Ein Herz für unsere Kirche!“ gewinnen: vlnr. Dirk Stratmann, Dr. Rolf Westheider, Pastor Reinhard Keding, Carola Scholz; Foto: G. Kriener
Möchten Unterstützer für die Kampagne „Ein Herz für unsere Kirche!“ gewinnen: vlnr. Dirk Stratmann, Dr. Rolf Westheider, Pastor Reinhard Keding, Carola Scholz; Foto: G. Kriener

Ev.-luth. Gemeinde in Bad Laer/Glandorf startet Ostern ihre Spendenkampagne

Aus der Entfernung betrachtet könnte man meinen, alles wäre in bester Ordnung. Dreifaltigkeitskirche samt Gemeindezentrum sehen so aus wie immer. Doch im klaren Frühlingslicht sind die teilweise massiven Schäden nicht mehr zu übersehen: Der Schimmel sitzt im Holz der Fenster und der Fußboden ist mehr als nur abgetreten. Auch die Außenanlage lädt nicht mehr zum Verweilen ein. 1993 hatte die Gemeinde ein schönes modernes Gemeindezentrum und die helle Dreifaltigkeitskirche eröffnet. 20 Jahre später ist alles in die Jahre gekommen – der Zahn der Zeit hat deutliche Spuren hinterlassen.

„Wenn wir jetzt nicht die dringend notwendigen Erneuerungen vornehmen, dann werden die Schäden bald unermesslich“, schildert Pastor Reinhard Keding die Situation mit klaren Worten. Doch der Kirchengemeinde geht es nicht in erster Linie um die reine Instandhaltung des Gemeindezentrums: „Wir möchten unsere Gemeinde attraktiver machen für unsere Mitglieder, aber auch für Menschen von außen. Denn auch künftig sollen sich bei uns die Senioren ebenso wohl fühlen wie die Krabbelkinder. Unsere Türen stehen für Jugendarbeit und private Feiern offen, für Konzerte und Vorträge. Kurz gesagt, für alle“, beschreibt Carola Scholz vom Kirchenvorstand die Motivation der Beteiligten.

Die Idee von der „Gemeinde im Zentrum des Gemeinwesens“ bestimmt auch die Spendenkampagne, mit der die ev. Kirche Unterstützer gewinnen möchte. So finden über das ganze Jahr verteilt Veranstaltungen statt. Auch Gottesdienste werden geprägt sein von der Spenden- und Mitmachkampagne. „Wir möchten vielen Menschen die Möglichkeit geben mitzumachen, denn jede Form der Unterstützung ist ein lebendiger Ausdruck des Gemeindelebens“, betont Reinhard Keding.

Insgesamt benötigt die Kirchengemeinde 50.000 Euro, die sie innerhalb von zwei Jahren generieren möchte. Für Dr. Rolf Westheider, früher Vorsitzender des Kirchenvorstandes heute stellvertretender Bürgermeister, ist das ein durchaus realisierbares Vorhaben: „Im Rahmen der Kampagne werden wir Angebote präsentieren für jung und alt, für Senioren, für Unternehmer und für Klein- sowie Großspender.“

Mit viel Spaß und Eifer sind die Spendensammler bei der Sache. So betont Dirk Stratmann vom Kirchenvorstand: „Bei uns zählt jeder Beitrag – ob groß oder klein! Wir möchten vor allem, dass viele Menschen aus Bad Laer und Umgebung mitmachen. Sie sind herzlich eingeladen!“
Die Kampagne „Ein Herz für unsere Kirche!“ beginnt Ostermontag mit einem Frühstücksgottesdienst um 10.15 Uhr.

Spenden werden erbeten auf das Konto:
Ev.-luth. KKA Georgsmarienhütte
Nr. 300006718
BLZ 520 604 10
Ev. Kreditgenossenschaft
Stichwort: Ein Herz für unsere Kirche!

Gutes tun für Kinder

Die Kuratoriumsmitglieder der Stiftung „Gemeindeleben fördern“ freuen sich auf weitere Unterstützer, vlnr. Frau Kuchenbecker, Herr Buggisch, Frau Mayer, Frau Jacobskötter, Herr Jenkner, Foto: G. Kriener
Die Kuratoriumsmitglieder der Stiftung „Gemeindeleben fördern“ freuen sich auf weitere Unterstützer, vlnr. Frau Kuchenbecker, Herr Buggisch, Frau Mayer, Frau Jacobskötter, Herr Jenkner, Foto: G. Kriener

Stiftung der Ev.-luth. Gemeinde gründet Fonds für Kinder und Jugendliche

„Wir können das letzte Jahr nicht einfach wiederholen“ betonte Gesine Jacobskötter während der Kuratoriumssitzung der Stiftung „Gemeindeleben fördern“, „jetzt müssen wir die Hilfe dauerhaft und nachhaltig gestalten!“

Genau vor einem Jahr zu Ostern 2010 startete die Stiftung gemeinsam mit der Ev.-luth. Kirchengemeinde die Kampagne „Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit!“. Die Spendensammler wollten bedürftigen Kindern der Kindertagesstätte ein warmes Mittagessen ermöglichen. Viele der KiTa-Kinder aus einkommensschwachen Familien können das Geld für ein warmes Mittagessen nicht aufbringen.

Die Kampagne hatte großen Erfolg: Binnen eines Jahres kam es zu einer kleinen Spendenwelle: So kann die Stiftung für zwei Jahre allen bedürftigen Kindern das Essen finanzieren! Zum Abschluss der Kampagne kam jetzt aber die Frage auf, wie es denn weitergehe, wenn das Geld aufgebraucht sei. Mit der Frage beschäftigte sich das Kuratorium der Stiftung eingehend. Die Verantwortlichen entschieden dann, einen Fonds einzurichten, aus dem ausschließlich die Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen unterstützt wird - eben auch die warmen Mittagessen für die bedürftigen Kinder.

Dementsprechend wenden sich die Kuratoriumsmitglieder in diesen Tagen an die Bürgerinnen und Bürger von Bad Rothenfelde mit der Bitte, für diesen Fonds zu stiften. So könne die Hilfe auch über die nächsten zwei Jahre hinaus garantiert werden.

Pastorin Jacobskötter appelliert zu Ostern an ihre Gemeindeglieder: „Jetzt ist eine gute Zeit für ein starkes Zeichen: Jede Zustiftung hilft, egal ob es 20 oder 2000 Euro sind. Wir gestalten damit ein Stück Zukunft für die Kinder!“

Zustiftungen werden erbeten auf das Konto:
Ev.-luth. KKA Georgsmarienhütte
Kontonummer 300006718
BLZ 520 604 10
Ev. Kreditgenosssenschaft
Stichwort: Zustiftung Kinder- und Jugendfonds

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen - dann wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Pastorin, Ihren Pastor vor Ort oder an den Fundraiser des Kirchenkreises.