Partnerschaften des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte - Kirchenkreise Durban, Umngeni und Umvoti / Südafrika

Seit mehr als 40 Jahren besteht die Partnerschaft von Kirchenkreisen und einzelnen Kirchengemeinden aus den Kirchenkreisen Durban, Umngeni und Umvoti in Südafrika und unserem Kirchenkreis und einigen Kirchengemeinden. Viele Begegnungen zeugen von den Freundschaften, die zwischen den Menschen hier und da entstanden sind. Begegnung bedeutet: miteinander wohnen, an Leben der anderen Anteil nehmen, sich gemeinsam freuen, miteinander lachen und zusammen traurig sein, sich in gemeinschaftlicher Hoffnung verbunden fühlen, Angst teilen und einander verstehen.

In diesem Sinn, getragen vom gemeinsamen christlichen Glauben, leben die Menschen aller Kirchenkreise ihre Partnerschaft. Regelmäßige Reisen hierhin und dorthin ermöglichen den Kontakt und die Gemeinschaft. Besonders ist dabei, dass die Partnerschaft von einzelnen Kirchengemeinden und auf Kirchenkreisebene getragen wird. In allen Kirchenkreisen treffen sich Delegierte regelmäßig in Ausschüssen, um gemeinsame Aktionen wie Gottesdienste, Delegationsreisen, Projekte und andere Aktionen vorzubereiten.

Besonders liegen den Ausschüssen der Bildungsfonds am Herzen: Es wird Geld gesammelt, um Jugendlichen aus Durban, Umngeni und Umvoti eine Ausbildung zu ermöglichen.

Mit der Neustrukturierung der Kirchenkreise arbeiten die Ausschüsse in Deutschland und Südafrika daran, dass bestehende Beziehungen zwischen den Kirchenkreisen erhalten bleiben. Ein guter Austausch mit den jeweiligen Nachbarkirchenkreisen ist daher wichtig. Zwischen Georgsmarienhütte und Melle ist vieles ähnlich und auch die Partnerkirchenkreise in Südafrika liegen in Nachbarschaft. Gute Voraussetzungen für eine gelingende Partnerschaft.

Partnerschaften der Kirchenkreise und Kirchengemeinden in Stadt und Land Osnabrück

 

Eine Übersicht über die Partnerschaften in Stadt und Land Osnabrück kann hier heruntergeladen werden.

Wir fliegen auf Bildung! „Bildungsfreunde“ im Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte zeigen ihr Engagement für Kinder und Jugendliche in Südafrika.

Bildungsfreundin Dagmar zur Nedden
Bildungsfreundin Dagmar zur Nedden
Flamingos bei Bildungsfreund Konrad Huhmann
Flamingos bei Bildungsfreund Konrad Huhmann
Flamingos in der Gärtnerei Wolfgang Haucap
Flamingos in der Gärtnerei Wolfgang Haucap
"Landestation" Apotheke Gesmold
"Landestation" Apotheke Gesmold
Bildungsfreundin Anja Lange-Huber, @lDATA in Westerhausen
Bildungsfreundin Anja Lange-Huber, @lDATA in Westerhausen
Flamingos vor dem Blumemladen von Meinhard Kallenbach in Oldendorf
Flamingos vor dem Blumemladen von Meinhard Kallenbach in Oldendorf
Flamingos vor dem Friseursalon SP Sonja Parlmeyer in Gesmold
Flamingos vor dem Friseursalon SP Sonja Parlmeyer in Gesmold
Bildungsfreundin Christa Meyer zu Westerhausen
Bildungsfreundin Christa Meyer zu Westerhausen
Flamingos grüßen aus der Apotheke Frye in Westerhausenhausen
Flamingos grüßen aus der Apotheke Frye in Westerhausen
Flamingos vor dem Gasthaus Hubertus in Melle-Westerhausen
Flamingos vor dem Gasthaus Hubertus in Melle-Westerhausen
Flamingos aus dem Garten von Familie Hans Wedegärtner
Flamingos aus dem Garten von Familie Hans Wedegärtner
Werner Koring, Koring & Meier GmbH
Werner Koring, Koring & Meier GmbH
Raumausstatter Fritz-Armin Brandhorst, Stadtgraben 2 a in Melle
Raumausstatter Fritz-Armin Brandhorst,
Stadtgraben 2 a in Melle
 

Zwei Flamingo-Familien fliegen durch den Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte und landen bei Bildungsfreunden. Landeplätze waren und sind beispielsweise:

  • Superintendentur in Melle
  • Rathaus Bissendorf
  • Dagmar zur Nedden, Melle-Westerhausen
  • Gärtnerei Wolfgang Haucap, Bissendorf-Natbergen
  • Konrad Huhmann, Melle-Wellingholzhausen
  • Fa. Janzen Rasenmäher in Bissendorf, Inhaber: Martin Linkmeyer und Dieter Janzen
  • Roland Arndt, VGH Büro in Schledehausen
  • Kreissparkasse Melle
  • Volksbank Georgsmarienhütte-Hagen-Bissendorf eG in Oesede
  • Kanzlei Wedegärtner in Melle
  • Firma @l-DATA Anja Lange-Huber in Melle-Westerhausen
  • Blumengeschäft Meinhard Kallenbach in Melle-Oldendorf
  • Friseursalon SP Sonja Parlmeyer in Melle-Gesmold
  • Christa Meyer zu Westerhausen, Melle
  • Apotheke Frye, Melle-Westerhausen
  • Gasthaus/Hotel Hubertus, Fam. Wiesehahn, Melle-Westerhausen

 

Sie tragen so dazu bei, aktuelle weltweite Probleme zu bekämpfen. Was es damit auf sich hat, lesen Sie hier!

 

Es „fliegen“ Flamingos im Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte: Ostern ließ Superintendent Meyer-ten Thoren gleich zwei Flamingo-Familien fliegen: Damit werden bis Pfingsten Spenden zugunsten von Bildung von Kindern und Jugendlichen in den südafrikanischen Partnergemeinden gesammelt.

 

Mit diesen Kirchen ist der Kirchenkreis seit mehr als 35 Jahren eng verbunden.
Bildung ist weltweit der wichtigste Faktor, um Armut und damit verbundene Probleme (Nichtteilhabe an der Gesellschaft, Hoffnungslosigkeit und den damit verbundenen Problemen wie Suchtgefahren und Gewalt, Entwicklung der Gesellschaft etc.) zu bekämpfen. In Südafrika sind sowohl Schul- als auch Berufsausbildung mit hohen Kosten verbunden, die sich die meisten armen Familien nicht leisten können. Daher besteht nur durch Ermöglichung von Stipendien und/oder Unterstützung aus dem Bildungsfonds die Möglichkeit, dem Kreislauf von Armut zu entkommen.

 

Warum Flamingos?


Flamingos leben in Familienverbänden u.a. im südlichen Afrika dort, wo andere Wirbeltiere kaum leben
können. Sie gelten also als zäh und überlebensfähig, passen sich auch unwirtlichen Bedingungen an – und faszinieren uns Menschen durch ihre Schönheit und Besonderheit. Die Flamingos sind damit ein sehr passendes Sinnbild für unsere Partnerschaft mit südafrikanischen Kirchengemeinden – und dem
Spendenprojekt: Wenn Kindern aus armen Familien eine gute Ausbildung ermöglicht wird, hilft das der
ganzen Familie. Die Kinder kommen häufig aus ländlichen, wenig erschlossenen Gebieten Südafrikas,
müssen also ebenfalls eine große Ausdauer und Zähigkeit mitbringen, um sich gegen die häufig dort
herrschende fehlende Perspektivlosigkeit zu behaupten. Und: In der persönlichen Begegnung mit Menschen aus unseren Partnergemeinden zeigen wir uns immer wieder beeindruckt von der Lebendigkeit und Lebensfreude, die unsere Partner_innen ausstrahlen.


Die Kirchengemeinden unterstützen diese Aktion, indem sie Spendendosen aufstellen bzw. austeilen, um so einen eigenen Beitrag zu leisten. Teilweise schließen sich die Gemeinden während der gesamten Zeit an, teilweise nutzen sie andere kirchliche Feste wie Konfirmationen, um die Aktion zu konzentrieren.

Einzelspender_innen sind ebenfalls herzlich willkommen, ihren Beitrag zu leisten: Bitte überweisen Sie an folgendes Konto:

Kirchenamt, IBAN: DE87 2655 0105 0000 0450 88, BIC: NOLA DE 22 XXX,
Verwendungszweck: „Bildungsfreunde“.

 

Wenn Sie die Flamingos sehen und eine Kamera dabei haben, machen Sie bitte ein Foto und mailen Sie es an: anke.meckfessel@kkmgmh.de

Gerne veröffentlichen wir die Fotos auf unserer Homepage und freuen uns, wenn wir diese ggf. für Nachfolge-Projekte nutzen dürfen.

 

Möchten Sie Bildungsfreund werden? Eine Kurzinformation kann hier heruntergeladen werden:

 

Presseartikel zur Aktion:

http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/691356/meller-spendenprojekt-fur-kinder-in-sudafrika

http://www.noz.de/lokales/bissendorf/artikel/689885/flamingos-in-bissendorf-fur-den-bildungsfonds-sudafrika

http://www.noz.de/lokales/georgsmarienhuette/artikel/698413/kirchenkreis-melle-gmhutte-sammelt-mit-flamingos

 

 

 

Südafrikanische Superintendenten besuchen neuen Superintendenten

drei Deans aus den Partnerkirchenkreisen in Südafrika mit dem neuen Superintendenten Meyer-ten Thoren vor dem Eingang der Superintendentur in Melle, von links nach rechts: Deputi Dean Reverent Mamba (Kirchenkreis Umngeni), Superintendent Meyer-ten Thoren
(vlnr): Dep. Dean Rev. Mamba (Kirchenkreis Umngeni), Superintendent Meyer-ten Thoren (Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte), Dean Dumakude (Kirchenkreis Umvoti), Dean Nzama (Kirchenkreis Durban)

Zur Einführung des Superintendenten Hans-Georg Meyer-ten Thoren am 15. November 2015 sind drei Gäste aus Südafrika angereist.

Der Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte gestaltet seit mehr als 30 Jahren eine intensive Partnerschaft mit Christinnen und Christen in Südafrika, genauer gesagt der Region Durban. In diesem langen Zeitraum sind die Beziehungen zwischen Menschen auf unterschiedlichen Kontinenten gewachsen und haben sich zu Freundschaften entwickelt.

Ob im Jugendbereich oder durch die Frauen- und Männer-Gebetsgemeinschaften: Zahlreiche Begegnungen zeugen von den intensiven Beziehungen zwischen vier Kirchenkreisen. Durch die Neuordnung der Kirchenkreise im Osnabrücker Land unterhält der Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte mittlerweile Partnerschaften zu den Kirchenkreisen Durban, Umngeni und Umvoti, alles Nachbarkirchenkreise in der südafrikanischen Provinz KwaZuluNatal.

 

Diese einzigartigen Kontakte werden in dieser Woche des Besuches deutlich: Noch nie in der Hannoverschen Landeskirche sind drei geistliche Würdenträger aus Südafrika angereist, um ihren deutschen Kollegen zu begrüßen, zu begleiten und in ihre kollegiale Mitte zu nehmen.

Neben der aktiven Beteiligung im Einführungsgottesdienst erleben die drei Superintendenten gefüllte Tage: Zu Beginn des Besuchsprogrammes galt es, den Kirchenkreis in seiner jetzigen Größe wahrzunehmen und mit verschiedenen Menschen in Kontakt zu kommen. Den Abschluss dieses Tages bildete ein gemeinsamer Besuch der Lichtsicht 5 in Bad Rothenfelde, zumal die von vielen geschätzte Projektion „More sweetly play the Dance“ vom südafrikanischen Künstler William Kentridge gestaltet wurde.
Ein gemeinsamer Tag mit Besuch der Lutherstätten in Wittenberg, Konferenzen mit allen Partnern und insbesondere mit dem Kollegen Superintendent Meyer-ten Thoren, aktive Beteiligung in den Buß- und Bettagsgottesdiensten, Kontakte in Kirchengemeinden und ein Treffen mit der Landessuperintendentin Frau Dr. Klostermeier runden den achttägigen Besuch ab.

 

Um die intensiven Beziehungen zwischen den Christinnen und Christen aus Deutschland und Südafrika sichtbar werden zu lassen, wurde im Einführungsgottesdienst für den Bildungsfonds für südafrikanische Kinder und Jugendliche gesammelt – und erbrachte die stolze Summe von 1720,73 €, die direkt und in voller Höhe den bedürftigen Familien zugutekommt, damit die jungen Menschen eine Perspektive und Hoffnung für ihr Leben bekommen.