Diesen Preis und ein tolles Fest hatten sich die Gewinnerinnen und Gewinner des Doris-Janssen-Reschke Diakoniepreises wahrlich verdient. Die Ausgezeichneten hatten viele Gedanken, noch mehr Ideen, tatkräftigen Einsatz und Kreativität in die Aufgabe gesteckt. Herausgekommen sind drei unterschiedliche Projekte, die eines gemeinsam haben: sie bringen Menschen zusammen und unterstützen in schwierigen Zeiten.
Das Fest begann mit einem Gottesdienst in der Johannes-der-Täufer-Kirche in Hilter. Superintendent Dr. Joachim Jeska und die Laudatoren Dr. Felix Osterheider, Hildegard Schwertmann-Nicolay und Rita Steinbreder würdigten die Preisträger und stellten die Projekte vor.
Anschließend wurde auf dem Kirchplatz und im Gemeindehaus ausgiebig gefeiert. Die Würstchen – perfekt gegrillt von Susanne Steininger und Heidrun Bowenkamp - fanden reichlich Anklang, der Posaunenchor Hilter spielte dazu, bei guter Stimmung tauscht man sich über die Projekte aus und knüpfte am großen diakonischen Netzwerk. Dabei wurde deutlich, was alle drei ausgezeichneten Projekte verbindet: Ehrenamt schafft Begegnung, baut Brücken und gibt Menschen das Gefühl, gesehen und willkommen zu sein.
Den Doris-Janssen-Reschke-Preis 2026 der Diakonie Stiftung Osnabrück Stadt und Land erhielten:
1. Preis für den Ambulanten Hospizverein Bramsche für die „Trostbänke gegen Einsamkeit“. An fünf Standorten laden Bänke zum Verweilen ein. Ehrenamtliche kommen hinzu und spenden Trost.
2. Preis für Sprachpatenschaften der Diakonie in Melle. Über die Sprache entstehen Einblicke in andere Kulturen, Barrieren werden abgebaut und die Angst vor Fremdheit nimmt ab.
3. Preis für die ökumenische Initiative „Trude lädt ein“ in Osnabrück. Im Ameos-Klinikum entsteht ein Treffpunkt für Patienten und Patientinnen, Besuchende und dem Ehrenamtsteam.
Bärbel Recker-Preuin